Echinops sphaerocephalus L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 404

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/E64902F2-0065-9DD4-42E5-028396655E21

treatment provided by

Donat

scientific name

Echinops sphaerocephalus L.
status

 

Echinops sphaerocephalus L.

Kugeldistel

50-150 cm hoch. Stengel aufrecht, einfach oder im obern Teil verzweigt, dicht filzig behaart und mit zahlreichen, drüsigen, mehrzelligen Haaren. Blätter oberseits grün, mit zahlreichen Drüsenhaaren, unterseits dicht und weißfilzig behaart, im Umriß oval bis lanzettlich, jederseits bis über die Mitte der Blatthälfte fiederteilig, mit 3eckigen, entfernt gezähnten, in einen Stachel auslaufenden, fein stachelig bewimperten Abschnitten; die untern Blätter gestielt, die obern mit herzförmigem Grunde sitzend. Gesamtblütenstand 3 - 6 cm im Durchmesser. Einblütige Köpfe 1-2 cm lang und etwa ⅓ so dick. Mittlere und innere Hüllblätter lanzettlich, kurz behaart, in einen nicht stechenden Stachel auslaufend, die mittleren zudem mit zahlreichen Drüsenhaaren. Kronen etwa 1 cm lang, hellblau; Staubbeutel blaugrau. Früchte 7-8 mm lang, grau. Pappus etwa 1 mm lang, mit zu einem Krönchen verwachsenen Schuppen. - Blüte: Später Sommer.

Zytologische Angaben. 2n = 30: Material aus Kanada (Moore und Frankton 1962). 2n = 32: Material aus Rußland (Poddubnaja aus Tischler 1950), aus Frankreich (Delay 1947), aus der Slowakei ( Hindáková und Činčura 1967).

Standort. Kollin, seltener montan. Ziemlich trockene, lockere, nährstoffreiche, neutrale Böden in warmen Lagen. Unbebaute Orte, Wegränder, Bahndämme, Hochstaudenfluren. Artemisio-Agropyretum Br.-Bl. 1948.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: West- und nordwärts bis zu den Pyrenäen, Mittelfrankreich, Wallis, Alpensüdfuß, Südpolen, Mittelrußland; ostwärts bis Kaukasus und Südsibirien; sonst oft verschleppt oder angepflanzt. - Im Gebiet: Savoyen (Maurienne, Tarentaise), Wallis ( Dorénaz bis Mörel), Aostatal (St-Vincent bis St-Nicolas), Luganersee- und Comerseegebiet, Gegend von Bormio, Vintschgau, Unterengadin (zwischen Schuls und Martina), Oberinntal (Pians); nicht häufig; sonst angepflanzt als Zier- oder Bienenpflanze und gelegentlich verwildert, so im Jura und in der Oberrheinischen Tiefebene.

Kingdom

Animalia

Phylum

Chordata

Class

Mammalia

Order

Afrosoricida

Family

Tenrecidae

Genus

Echinops