Brachychthonius alpestris, K. - H. Forsslund, 1958

K. - H. Forsslund, 1958, Notizen über Oribatei (Acari). II, Entomologisk Tidskrift 79, pp. 75-86: 78-80

publication ID

ORI10041

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/E6814C95-D17D-7BCC-6981-5E5B973FC00B

treatment provided by

Thomas

scientific name

Brachychthonius alpestris
status

n.sp.

Brachychthonius alpestris   n.sp.

Abb. 5-7

Länge 180 (175-185) µ, Breite 105 (100-110) µ.

Farbe hell blassbraun. Körperform ziemlich kurz und breit, Propodosoma vor den Exobothridialhaaren allmählich verschmä-, Rostrum gerundet. Gleich hinter den Rostralhaaren gewöhn- eine schwach bogenförmige, nach vorn konvexe Linie. Von den Vorderrändern der Bothridien geht jederseits eine schwache Linie nach vorn und innen. Die Öffnungen der Bothridien nach aussen-hinten gerichtet. Sensilli schmal gestielt, Keule wohl abgesetzt, breit oval, von der Seite gesehen an der Spitze schwach ausgerandet, dorsale Ecke etwas länger als die ventrale; Härchen fehlen ganz, die Fläche ist mit schattenähnlichen, schrägen Streifen versehen (Abb. 7). Nur bei einem Ex. (aus der Tschechoslowakei) sind die Dorsalflecke zwischen den Interlamellarhaaren sichtbar: zwei etwas von einander entfernte Reihen von je drei, dicht aneinander liegenden, rundlichen Flecken, von denen der vorderste am grössten und der hinterste am kleinsten ist (Abb. 6). Wahrscheinlich findet sich auch ein Paar Flecke am Hinterrand des Propodosoma, ich kann jedoch diese nicht sicher wahrnehmen. - Alle dorsale Borsten sind kurz, schmal und nach der Spitze zu allmählich verschmälert. Borste E1 misst ca 14 µ, Rostralborste ca 18 µ.

Vorkommen. Schweden: Dalarna, Idre, Langfjaellet ca 1000 m ü.M., in Sphagnum   weit oberhalb der Baumgrenze 8/7 1956 (Verf.). GoogleMaps   Tschechoslowakei: Südböhmen, Naturschutzgebiet "Velky Tisy" , in einem Sphagnum-Polster im Fichtenwald 26/8 1957 (M. Kunst leg.). GoogleMaps   Vielleicht ist die Art boreoalpin.