Liacarus gracilis, Mihelcic, F., 1954

Mihelcic, F., 1954, Beitrag zur Kenntnis der Oribatiden Mitteleuropas (Neue Liacarus-Arten), Zoologischer Anzeiger 153, pp. 298-308: 306

publication ID

ORI8141

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/E90FF283-39FC-731A-B715-6832234CC627

treatment provided by

Thomas

scientific name

Liacarus gracilis
status

n. sp.

9. Liacarus gracilis  n. sp. (Abb. 9)

Die von mir als L. gracilis  benannte Art ist eine der größten der bis jetzt von mir gefundenen Liacarusarten  . Ihre Länge beträgt 1450 µ und mißt an der Schulterhöhe über 900 µ in die Breite; die Breite des Hysterosomas in der Mitte ist 1100 µ und im hinteren Teil 780 µ. Tectopedium I ist schwach.

Die Lamellen bedecken das Rostrum und das Propodosoma nicht vollständig. Sie nähern sich zwar, berühren sich jedoch nicht, sondern lassen einen parallelen, schmalen Spalt offen. Der innere Rand ist dunkler. Die Cuspides sind schmal und gehen an der Innenseite auseinander. Sie besitzen einen schwachen Außenzahn. Die Rostralhaare sind nach außen, die Lamellarhaare aber gerade nach vorn gerichtet. Die Interlamellarhaare sind zwei kurze Borsten. Das Organum wird verdeckt; Sensillus breitspindelförmig mit langer, stumpfer Spitze und kurzer Basis.

Das Hysterosoma ist rundlich oval; Schultern schwach; ich habe am Hysterosoma keine Borsten beobachten können.

Die Art habe ich in feuchten Moosen bei Maria Rain beobachtet.GoogleMaps