Brachychthonius evansi, K. - H. Forsslund, 1958

K. - H. Forsslund, 1958, Notizen über Oribatei (Acari). II, Entomologisk Tidskrift 79, pp. 75-86: 81

publication ID

ORI10041

persistent identifier

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treatment provided by

Thomas

scientific name

Brachychthonius evansi
status

n. nom.

[ Brachychthonius evansi   n. nom.]

Der Name B. horridus   ist nach Sellnicks Beschreibung zweimal gebraucht worden: von Balogh 1943 und von Evans 1952. Die Art, die Balogh erwähnt, gehört zweifelsohne B. horridus Selln.   an. Evans' Art dagegen muss eine andere sein, der ich das nom. nov. evansi   geben will. Sie weicht von B. horridus   vor allem dadurch ab, dass die Borsten ziemlich schwach rinnenförmig und nicht gefranst oder gezähnelt sind und dass der Abstand zwischen den Interlamellarhaaren bedeutend grösser ist. Einige Messungen des letzgenannten Merkmales haben folgendes Resultat ergeben:

B. evansi   , England (Evans' Bild) .......................... 20 µ

- Deutschland (Coll. Strenzke, 8 Ex.) ...... 20-22,im M. 21 µ

- Schweden (10 Ex.).................... 22-25,im M. 23 µ

- Finnland (1 Ex.) .................................... 22 µ

B. horridus   , Holotypus .................................. 13 µ

B.gisini   , Schweizers Bild 1948 ............................ 13 µ

- Schweizers Bild 1956.................................. 13 µ

- Strenzkes Bild 1951 a ................................ 12,5 µ

Körpergrösse und Borstenlänge sind ungefähr dieselben bei den beiden Arten. B. horridus   misst (nach der Literatur): Länge 140- 185, Breite 90-100, Borste E1 25-40 µ. Für B. evansi   sind diese Masse: 145-175, 90-100 und 30-34 (38) µ. - B. evansi   ist gewoehnlich ganz farblos, ich habe jedoch einige schwach braungefaerbte Ex. gefunden. Bei diesen sieht man zwei Reihen von Dorsalflecken auf dem Propodosoma, die ein wenig von einander entfernt sind. Die drei vordersten Flecke jeder Reihe liegen dicht beisammen, die letzten am Hinterrand des Propodosoma (Abb. 8). Die Sensilli sind schmal gestielt, ihre Keule ist besonders dorsal mit zapfenähnlichen Härchen besetzt und in der Spitze ausgerandet (Abb. 9).

Für B. evansi   n. nov. kenne ich folgende Fundorte:

England: South Bedfordshire, Woburn (Evans 1952). GoogleMaps  

Deutschland: Holstein und Pommern (Coll. Strenzke).

Schweden: Dalarna, Mora , Rohhumus in Kiefernwald vom Vaccinium-Typ 1955 GoogleMaps   ; Aelvdalen , Mossiberg , Rohhumus in einer Zwergstrauch-Flechtenheide mit lichten Kiefern 1954 GoogleMaps   . Västerbotten, Degerfors, Kulbaecksliden GoogleMaps   und Svartberget , nicht selten im Boden in Nadelwäldern vom Vaccinium-Typ GoogleMaps   .