Chrysanthemum Myconis L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 575

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/EE83A1BD-4448-8A64-CDA8-F422E49CA8BA

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum Myconis L.
status

 

Chrysanthemum Myconis L.

( Kremeria Myconis [L.] Giraud, Myconia Chrysanthemum C. H. Schultz )

Rindsaugen-Margerite

1 jährig, mit dünner Wurzel; 10-60 cm hoch. Stengel aufrecht, kahl oder zerstreut behaart (Haare mehrzellig), meist verzweigt. Blätter kahl oder zerstreut behaart, ungeteilt, gezähnt ( Zähne nach vorn gerichtet, nicht länger als 3 mm), die untern Blätter oval ( größte Breite im obersten Drittel), allmählich in einen kurzen Stiel verschmälert, die obern lanzettlich, mit verschmälertem oder wenig umfassendem Grunde sitzend. Köpfe einzeln am Ende der Zweige, im Durchmesser 2-3 cm. Hüllblätter kahl oder zerstreut behaart, hell berandet. Zungenförmige Blüten goldgelb, 1-1,5 cm lang. Früchte etwas gekrümmt, 2-3 mm lang (ohne Rand), 6-10rippig, oben mit 0,5 - 2 mm langem, einseitig verlängertem, gezähntem Rand. - Blüte: Sommer und Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus botanischen Gärten (Harling 1951a, Dowrick 1952).

Standort. Kollin. Trockene, lockere Böden in warmen Lagen. Schuttplätze, Bahnareale.

Verbreitung. Mediterrane Pflanze: Südeuropa; Kleinasien; Nordwestafrika. - Im Gebiet nicht einheimisch, gelegentlich adventiv.