Carpesium cernuum L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 519

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F2582811-0D56-D8F7-ECF2-E2BD64E1F171

treatment provided by

Donat

scientific name

Carpesium cernuum L.
status

 

Carpesium cernuum L.

Nickende Kragenblume

1-2 jährig, mit dünner, verzweigter Wurzel; 20-60 cm hoch. Stengel im obern Teil sparrig verzweigt, abstehend behaart (Haare dünn, mehrzellig, bis 2 mm lang). Blätter beiderseits zerstreut behaart, breit lanzettlich, gezähnt, die untern in einen kurzen Stiel verschmälert, die obern mit verschmälertem Grunde sitzend. Köpfe im Durchmesser 1,5-2,5 cm, am Ende der Zweige, von mehreren, ungleich gro&szligen Stengelblättern umhüllt. Au&szligere Hüllblätter lanzettlich. Blüten gelb. Kronrölire im obern Teil oft drüsig. Früchte kahl, ca. 4 mm lang, etwa 15rippig, mit kurzem (ca. 0,5 mm langem), drüsigem, klebrigem Schnabel. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 40: Material aus Japan (Arano 1962 1965), aus Indien (Mehra et al. 1965), aus der Mongolei und dem Kaukasus (Chouksanova et al. 1968).

Standort. Kollin, selten montan. Lockere, nährstoffreiche, humose, lehmige Böden in warmen Lagen. Gebüsche, Waldlichtungen, schattige Plätze und Wegränder.

Verbreitung. Südeuropäisch-westasiatische Pflanze: Nordwärts bis Pyrenäen, Elsa&szlig, Bayern, Niederösterreich; ostwärts bis Kleinasien und Kaukasus; verwandte Sippen auch in Ostasien. - Im Gebiet: Elsa&szlig, Dép. Ain, Savoyen, Genferseegebiet, Wallis, nordalpine Föhntäler (Brienzersee-, Vierwaldstättersee-, Walenseegebiet, St. Galler Rheintal), Alpensüdseite; ziemlich selten.