Pulicaria vulgaris Gaertner

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 530

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/F48174A0-1F7A-3EC5-220A-1BC9E3C2EF71

treatment provided by

Donat

scientific name

Pulicaria vulgaris Gaertner
status

 

Pulicaria vulgaris Gaertner

( P. prostrata [Gilib.] Ascherson)

Gewöhnliches Flohkraut

1 jährig, mit dünner Wurzel; 10-30 cm hoch. Stengel aufrecht oder aufsteigend, meist reich verzweigt, zerstreut behaart. Blätter beiderseits behaart bis fast kahl, breit lanzettlich, spitz, ganzrandig oder entfernt und fein gezähnt, oft wellig, die untern Blätter stielartig verschmälert, die obern mit abgerundetem Grunde sitzend. Köpfe im Durchmesser ca. 1 cm, in lockeren Rispen. Hüllblätter schmal lanzettlich, kaum 1 mm breit, abstehend behaart; die äußern kürzer als die innern. Zungenförmige Blüten ca. 0,5 mm breit, aufrecht, nur wenig länger als die Hülle (selten nicht vorhanden). Früchte behaart, ca. 1,5 mm lang, undeutlich gerippt. Pappusborsten nur wenige, 1 - 2 mm lang. - Blüte: Sommer und früher Herbst.

Zytologische Angaben. 2n = 18: Material aus Schleswig-Holstein (Wulff 1937b).

Standort. Kollin. Feuchte, zeitweise überschwemmte, stickstoffreiche, meist kalkarme, lehmige Böden in wärmeren Lagen. Ufer, Gräben, Dorfstraßen.

Verbreitung. Eurasiatische Pflanze: Nordwärts bis England, Südskandinavien, Mittelrußland; süd -und ostwärts bis Marokko, Algerien, Griechenland, Kleinasien, Persien, westlicher Himalaja, Mongolei. - Im Gebiet: Oberrheinische Tiefebene, westliches Mittelland, Gegend von Belfort, Französischer Jura, Savoyen, Wallis, Aostatal, Langensee-, Luganersee- und Comerseegebiet, Vintschgau (Untermais); selten, an vielen Orten (z. B. Genf) in letzter Zeit verschwunden.