Stenus minshanus, Puthz, 2018

Puthz, Volker, 2018, Neue Stenus- Arten aus China (1) (Coleoptera, Staphylinidae) 359. Beitrag zur Kenntnis der Steninen, Linzer biologische Beiträge 50 (2), pp. 1329-1401 : 1374-1375

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.5275141

DOI

https://doi.org/10.5281/zenodo.5274369

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/FC2487A3-FFC8-C37E-FF72-E21BFC07FABC

treatment provided by

Marcus

scientific name

Stenus minshanus
status

sp. nov.

Stenus minshanus View in CoL nov.sp. ( Abb. 119 View Abb , 173 View Abb , 226 View Abb )

M a t e r i a l: Holotypus (♂) und 3♀♀ - Paratypen: CHINA: S Gansu, Min Shan, 38 km SSW Longnan , 30 o 05’24’’N, 104 o 45’13’’E, 1500m, N slope, macchia, 6.VIII.2012, M. Schülke ( CH 12-17). GoogleMaps - HT und PTT in coll. Schülke (Berlin), 1 PT in cP.

B e s c h r e i b u n g: Makropter, schwach glänzend, schwarz; Vorderkörper grob und sehr dicht, überall getrennt punktiert, Abdomen vorn grob und sehr dicht, hinten mässig fein und sehr dicht punktiert; Beborstung kurz, anliegend. Paraglossen oval. An den Kiefertastern die ersten beiden Glieder gelblich, das 3. Glied gebräunt, Fühlerbasis und Beine hellbraun, Fühlerkeule mittelbraun, Schenkel zu ihren Spitzen hin etwas dunkler. Clypeus schwarz, Oberlippe dunkelbraun, dicht beborstet. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, 4. Tarsenglied gelappt.

Länge: 3,0- 3,7mm (Vorderkörperlänge: 1,7mm).

PM des HT: HW: 29; DE: 13,5; PW: 21; PL: 23; EW: 31; EL: 31; SL: 24,5.

Männchen: Beine einfach. Metasternum flach eingedrückt, mässig dicht und grob punktiert, Vordersternite einfach, 7. Sternit in der hinteren Mitte feiner und dichter als an den Seiten punktiert und beborstet, Hinterrand äusserst flach ausgerandet. 8. Sternit mit flacher Ausrandung etwa im hinteren Fünfundzwanzigstel des Sternits. 9 Sternit apikolateral undeutlich gesägt. 10. Tergit am Hinterrand abgerundet. Aedoeagus ( Abb. 173 View Abb ), Apikalpartie des Medianlobus spitzwinklig in eine ziemlich breit abgerundete Spitze verengt, ventral mit wenigen kurzen Sinnesborsten; im Innern werden eine ziemlich kleine Ausstülpspange mit distal spitzen Seitenhörnern sowie ein breittubiger Innensack deutlich; Parameren etwas länger als der Medianlobus, zur Spitze stark löffelförmig erweitert und daselbst mit 13- 14 Borsten.

Weibchen: 8. Sternit zur vorgezogenen Hinterrandmitte in seitlich schwach konkavem Bogen verengt. Valvifer apikolateral spitz mit Andeutung eines kleinen weiteren Seitenzähnchens. 10. Tergit wie beim Männchen. Spermatheka ( Abb. 226 View Abb ), Infundibulum etwa viermal so lang wie breit, mittlerer Spermathekengang zweimal gewunden, Endschlauch so lang wie der mittlere Spermathekengang.

Kopf wenig schmäler als die Elytren (s. a. unten), Stirn wenig breit, mit deutlichen Längsfurchen, Mittelteil der Stirn so breit wie jedes der Seitenteile, mässig erhoben, nicht das Niveau der Augeninnenränder überragend; Punktierung grob und sehr dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der grösste Querschnitt des 3. Fühlergliedes, Punktzwischenräume fast überall deutlich kleiner als die Punktradien, nur auf dem First des Mittelteils wenig grösser, aber deutlich kleiner al die Punkte. Fühler ziemlich kurz, zurückgelegt bis ins hintere Pronotumviertel reichend, vorletzte Glieder wenig länger als breit. Pronotum wenig länger als breit, seitlich in den vorderen zwei Fünfteln flach konvex, hinten mässig konkav verengt; Mitteleindruck und seitlicher Schrägeindruck wenig auffällig; Punktierung etwas gröber als auf der Stirn, äusserst dicht, mittlerer Punktdurchmesser so gross wie der apikale Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Elytren subquadratisch, so lang wie breit, Seiten hinter den eckigen Schultern lang gerade, im hinteren Fünftel mässig eingezogen, Hinterrand breit ausgerandet; Naht- und Schultereindruck nicht auffällig; Punktierung mindestens so grob wie am Pronotum, sehr dicht, die grössten Punkte so gross wie der mittlere Querschnitt des 2. Fühlergliedes. Abdomen mit deutlichen Paratergiten, diejenigen des 4. Tergits so breit wie das 2. Fühlerglied, mit einer dichten Punktreihe versehen, basale Querfurchen der vorderen Segmente tief, 7. Tergit mit schmalem apikalem Hautsaum; vorn ist die Punktierung wenig feiner als neben den Augen, ebenfalls äusserst dicht, hinten ist sie etwas feiner, beliebt aber sehr dicht, auf dem 7. Tergit sind die Punkte mindestens so gross wie der basale Querschnitt des 3. Fühlergliedes, ihre Abstände kleiner als die Punkte ( Abb. 119 View Abb ). An den Beinen sind die Hintertarsen gut zwei Drittel schienenlang, ihr 1. Glied ist wenig länger als die beiden folgenden Glieder zusammengenommen, viel länger als das Klauenglied, das 4. Glied ist tief gelappt. Nur das Abdomen ist deutlich, aber flach genetzt.

Variabilität: Der ♂ - Paratypus weicht von den übrigen Typen durch geringere Grösse und breiteren Kopf ab.

D i f f e r e n z i a l d i a g n o s e: DieseneueArtgehörtindie S. virgula -Gruppe und ähnelt hier mehreren, etwa gleich grossen Arten stark. Sie unterscheidet sich, abgesehen von ihren Sexualcharakteren, von S. absurdus PUTHZ , S. guru PUTHZ , S. iustus PUTHZ, S inustus PUTHZ, S. peramicus PUTHZ und S. perfidiosus PUTHZ durch erhobene Stirnmitte, von S. interlatens Puthz durch ihre Eindrücke am Pronotum, schliesslich von S. peratus CAMERON , dem sie gestaltlich sehr nahe kommt, durch gröbere Punktierung und ebenfalls durch erhobene Stirnmitte.

E t y m o l o g i e: Der Name dieser neuen Art bezieht sich auf ihren Fundort.

Kingdom

Animalia

Phylum

Arthropoda

Class

Insecta

Order

Coleoptera

Family

Staphylinidae

Genus

Stenus

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