Chrysanthemum

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 571

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/FD8D1CCB-4DB5-E1AD-161C-7FBA6A9C35E7

treatment provided by

Donat

scientific name

Chrysanthemum
status

 

Artengruppe des Chrysanthemum Leucanthemum L.

Gewöhnliche Margerite

Ausdauernd oder 2 jährig, mit dünnem, mehrköpfigem Rhizom. Stengel aufrecht, seltener unten bogig aufsteigend, kahl oder behaart (Haare kurz, mehrzellig), einfach oder verzweigt. Blätter kahl oder behaart, ungeteilt und gezähnt oder jederseits bis über die Mitte der Blatthälfte fiederteilig, die grundständigen und untern gestielt, oval bis lanzettlich, allmählich in einen Stiel verschmälert, die mittleren und obern entfernt stehend (kaum wesentlich länger als das zwischen 2 Blättern liegende Stengelstück), sitzend, meist schmal lanzettlich, die obersten gelegentlich ganzrandig. Köpfe im Durchmesser 2-7 (selten bis 9) cm breit, einzeln am Ende der Zweige. Hüllblätter lanzettlich bis schmal lanzettlich, meist kahl, mit schwarzem, braunem oder farblos durchscheinendem Rand. Zungenförmige Blüten weiß (selten nicht vorhanden), 0,8-3 cm lang. Früchte 2-3,5 mm lang, meist 10rippig (zwischen den Rippen mit schwarzen Harzdrüsen), oben ohne oder mit bis 2 mm langem, oft einseitigem, gezähntem Rand.

Die Artengruppe des Ch. Leucanthemum ist sehr vielgestaltig und verschiedentlich morphologisch bearbeitet worden (z. B. von Horvatič 1935 1963, Villard 1970). In neuerer Zeit wurden zahlreiche zytologische Arbeiten über die Gruppe veröffentlicht (Duckert und Favarger 1956, Böcher und Larsen 1957a, Baksay 1957a, Favarger 1959, Favarger und Villard 1965, Przywara und Schwager 1968, Villard 1970). Neben Sippen mit 2n = 18, 36, 54, 72 ist auch noch eine Sippe aus den Südwestalpen und Ligurien mit 2n = 90 und eine solche aus den Pyrenäen mit 2n = 108 bekannt (Favarger und Villard 1965). Favarger (1963a) fand bei tetraploiden und besonders bei hexaploiden (nicht aber bei diploiden) Pflanzen bis zu 3 B-Chromosomen. Über die Nomenklatur der einzelnen Arten s. Villard (1970).