Lasioseius insularis,

Willmann, C., 1952, Die Milbenfauna der Nordseeinsel Wangerooge, Veröffentlichungen des Instituts für Meeresforschung Bremerhaven 1, pp. 139-186: 147-148

publication ID

ORI11037

publication LSID

lsid:zoobank.org:pub:1CD7624C-FC8F-4DD0-AA34-762D8FFB6267

persistent identifier

http://treatment.plazi.org/id/8107BB1E-A01A-07A6-3E19-08F6C0AB49C1

treatment provided by

Thomas

scientific name

Lasioseius insularis
status

nov. spec.

29. Lasioseius insularis  nov. spec. (Abb. 5a, b).

Weibchen: Länge: 270-328 µ, Breite 135-174 µ.

Körper etwas geschultert (Abb. 5b), die Rückenborsten sind sämtlich kurz und spitz, auch die hinteren Borsten sind nur wenig länger als die auf dem vorderen und mittleren Rücken. Die Struktur besteht aus gebrochenen Linien, die im Präparat als kleine helle Pünktchen erscheinen. Etwas vor der Mitte des Rückens in Höhe des dritten Beinpaares sehen wir eine eigenartige Gruppe von acht hellen Flecken. In der Mitte stehen zwei längliche Flecken nebeneinander, die zu beiden Seiten von drei runden Flecken eingefaßt werden. Weiter vorn finden wir noch zwei Paar Flecken, von denen das vordere Paar besonders deutlich ausgeprägt ist und fast für Augen angesehen werden könnte. Im hinteren Teile des Rückens hört die eigenartige Struktur auf, man sieht hier nur noch einige Querlinien, während ganz hinten auf dem abfallenden Teile des Rückens noch wieder eine unregelmäßige Struktur in Erscheinung tritt.

Ventralseite des Weibchens (Abb. 5a): Das Sternale ist groß, der Vorderrand ist undeutlich. Zwischen den Coxen II und III bildet das Sternale eine scharfe Ecke, hinten ist es breit abgerundet. Die Metasternalhaare stehen auf schwach angedeuteten dreieckigen Schildern. Das Genitalschild ist lang und schmal, vorn und hinten etwas erweitert und reicht bis weit über die Coxae IV hinaus. Die beiden Genitalhaare stehen hinter den Coxae IV außerhalb des Schildes. Zwischen Genitale und Anale befindet sich ein breiter Raum, in dem wir zwei Querreihen von je vier Borsten sehen. Bei L. innumerabilis  Berlese aus Italien, der verwandt, aber größer ist, hat die erste Querreihe vier, die zweite sechs Borsten. Das Analschild ist rundlich, der Anus liegt in der Mitte, die beiden Adanalhaare sind sehr kurz, das Postanalhaar ist kräftiger und sitzt ganz am Hinterrande des Schildes. Neben dem Anale finden wir jederseits sechs spitze Haare. Die Inguinalschilder sind länglich-oval. Die Peritrematalia laufen in eine Spitze aus,

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scharf. - Beine ziemlich kurz, I 240 µ, II 195 µ, III 165 µ, IV 225 µ.

Differenzialdiagnose: Die nächst verwandten Arten sind L. pulvisculus  Berlese und L. minutus (Halbert)  . Beide haben aber eine ganz andere Rückenstruktur. L. minutus  ist fein und dicht punktiert, und L. pulvisculus  ist retikuliert mit deutlichen, scharfkantigen Netzmaschen.

Fundorte: Binnendeichsweide (Kuhweide) in der Naehe des Sueddeiches , 9. X. 49,GoogleMaps  und auf Weiden und Wiesen am 24. X. 49. Es wurden nur Weibchen gefunden.

Holotypus: Ein Exemplar vom 24. X. 49 in meiner Sammlung.

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