Inula L.

Hess, Hans Ernst, Landolt, Elias & Hirzel, Rosmarie, 1976, Flora der Schweiz und angrenzender Gebiete. Band 3. Plumbaginaceae bis Compositae (2 nd edition): Unterfamilie _ tubuliflorae, Birkhaeuser Verlag : 529

publication ID

https://doi.org/ 10.5281/zenodo.292249

persistent identifier

https://treatment.plazi.org/id/0CD5776E-0347-1B3F-D97E-8A6FBE5D3D4C

treatment provided by

Donat

scientific name

Inula L.
status

 

Inula L.

Alant

Ausdauernd, seltener 1 jährig, Kräuter oder Sträucher. Stengel meist aufrecht, gerillt, beblättert. Blätter wechselständig, ungeteilt. Blütenköpfe einzeln oder in doldenartigen Rispen. Hülle halbkugelig, im Durchmesser größer als 5 mm. Äußere Hüllblätter mit ledrigem Grund und meist mit krautiger Spitze, meist dachziegelartig angeordnet; innere Hüllblätter trockenhäutig, schmal lanzettlich. Boden des Blütenkopfes flach oder gewölbt, ohne Spreublätter und ohne Haare. Äußere Blüten zungenförmig, nicht immer sichtbar, 1reihig, ♀, meist gelb. Innere Blüten röhrenförmig, zahlreich, ⚥, gelb. Staubbeutelhälften unten mit verlängerter Spitze. Früchte zylindrisch bis prismatisch, mit 5-12 Längsrippen (bei I. graveolens ohne Rippen), kahl oder behaart. Pappus gelblichweiß bis orangebraun, aus 1 Reihe, am Grunde oft miteinander verbundenen, rauhen Borsten bestehend.

Die Gattung Inula umfaßt etwa 120 Arten und ist in der Alten Welt verbreitet, vorwiegend im Mittelmeergebiet und in Vorderasien. Chromosomengrundzahlen: n = 8, 9 und 10.

Über Entstehung und Entwicklung des Embryosackes einiger Arten (I. britannica, I. ensifolia, I. hirta , I. salicina ) vgl. Bauer (1964).